Du bist mitten in der Fahrschule, du gibst Gas (natürlich nur metaphorisch, du bist ja ein sicherer Fahrer!) – und dann kommt es: die Kurve. Abbiegen. Rechts oder links, egal – plötzlich wird dein Gehirn zu Matsch und der Blinker zu deinem größten Feind. „Was muss ich jetzt nochmal alles machen? Spiegel, Blinker, Schulterblick… und warum schaltet mein Gehirn auf Standby?“ Keine Sorge, du bist nicht allein! Fast jeder Fahrschüler hat beim Abbiegen irgendwann mal einen Knoten im Kopf – aber wir helfen dir, ihn zu lösen.
Warum ist Abbiegen eigentlich so kompliziert?
Ganz ehrlich, das haben sich schon viele Fahrschüler gefragt. Man sitzt da im Auto, hat den Straßenverkehr vor Augen, und denkt sich: „Es ist doch nur eine Kurve, warum muss ich auf gefühlt 1000 Sachen achten?“ Die Antwort: Weil du eine verantwortungsbewusster Fahrer*in bist (oder das noch wirst), der/die nicht einfach nur „irgendwie“ abbiegen will. Und ja, das braucht ein bisschen Übung – aber wenn du es einmal raus hast, ist es so easy wie Netflix bingen.
Fehler #1: Der Blinker lebt sein Eigenleben
Wir alle waren schon mal in der Situation: Du bist kurz vor der Kreuzung, Blinker an… warte, welcher Blinker war das nochmal? Oh nein, du hast rechts geblinkt, aber wolltest links abbiegen! Klassiker! Mach dir keinen Stress – am Anfang ist der Blinker dein größter Gegner. Aber sobald du den Bewegungsablauf verinnerlicht hast, wirst du bald im Schlaf blinken können – und zwar in die richtige Richtung! Tipp: Beim Abbiegen gilt immer: Erst überlegen, dann blinken – nicht umgekehrt.
Fehler #2: Spiegel, Spiegel an der Wand…
Der Blick in den Spiegel gehört einfach dazu. Aber mal ehrlich – wer von uns hat nicht schon mal den Rückspiegel übersehen und gedacht: „Passt schon, da ist eh niemand.“ Spoiler: Genau in diesem Moment taucht plötzlich wie aus dem Nichts ein Radfahrer auf. Vermeide diese Schreckmomente, indem du dir den Spiegel-Check wie eine Routine angewöhnst. Stell dir einfach vor, du wirfst immer einen schnellen Blick zu einem coolen Zuschauer, der dir zuschaut, wie du den Verkehr meisterst. So wird’s gleich weniger nervig!
Fehler #3: Schulterblick… was?
Ah, der legendäre Schulterblick. So viele Fahrschüler vergessen ihn, und dann folgt die Ansage: „Und der Schulterblick?“ Ja, er ist wichtig – und nein, dein Nacken wird nicht für immer steif, wenn du ihn machst. Der Schulterblick ist dein persönlicher Superheld, um versteckte Gefahren zu sehen. Also, Kopf drehen, tief durchatmen und ganz kurz nach hinten schauen. Stell dir vor, du checkst heimlich, ob ein Freund hinter dir läuft. Das macht es gleich etwas entspannter!
Fehler #4: Die Kurve, die keine sein will
Manchmal fühlt sich eine Kurve an wie ein Berganstieg in Flip-Flops – einfach unangenehm. Du bist dir nicht sicher, wie viel du lenken sollst, und plötzlich fährst du entweder viel zu weit oder schneidest die Kurve wie ein Rennfahrer. Die Lösung: Übung! Je öfter du abbiegst, desto besser bekommst du ein Gefühl für den richtigen Lenkeinschlag. Irgendwann machst du es automatisch und fühlst dich dabei so geschmeidig wie ein Profirennfahrer – nur eben im Straßenverkehr und mit Tempolimit.
Fehler #5: Die Geschwindigkeit nicht im Griff
Du willst abbiegen, kommst aber mit 30 Sachen auf die Kreuzung zugerast? Keine gute Idee. Wenn du zu schnell abbiegen willst, gerätst du leicht ins Schleudern – oder dein Fahrlehrer tritt mal ganz entspannt auf die Bremse (Oops!). Nimm dir Zeit, das Tempo zu drosseln und in Ruhe durch die Kurve zu fahren. Niemand erwartet, dass du sofort perfekt abbiegst – lieber langsam und sicher als schnell und krampfhaft.
Und jetzt – wie löst du den Abbiege-Krampf?
Wie bei allem im Leben: Übung macht den Meister! Mach dich locker, hör auf deinen Fahrlehrer und hab Geduld mit dir selbst. Am Anfang fühlt sich alles noch ungewohnt an, aber mit jedem Abbiegen wirst du sicherer und entspannter. Und ganz ehrlich: Irgendwann wirst du dir nicht mal mehr Gedanken darüber machen müssen, weil es so in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Also, keine Panik – bald wirst du Kurven meistern, als hättest du nie etwas anderes gemacht! Bleib dran, und der Krampf gehört bald der Vergangenheit an. Wer weiß, vielleicht wirst du sogar richtig Spaß am Abbiegen haben… okay, vielleicht nicht, aber es wird auf jeden Fall einfacher!